Workshop Rheinsberg vom 29.08.2014 bis 31.08.2014

Diese Veranstaltung war von 3 Schwerpunkten bestimmt:

 

1. Hilfsmittel für Behinderte mit Rechtsanwalt Klier aus Neuruppin.

2. Leistungen der Krankenkassen zu bestimmten Einzelfallentscheidungen und Ergebnisse zur Forschungen bei Muskelkrankheiten mit Therapiemöglichkeiten mit Frau Lessik.

3. Gedächtnistraining und Hilfsmöglichkeiten bei Wortgruppen und Zahlenreihen.

  Schwerpunkt 1: Es wurden behandelt :

·       Gesetzesregelung in SGB V

·       Rechtsmittelbelehrung bei Ablehnungen

·       Nachteilsausgleich

·       Querverbindung zur UN - Konvention.

Diese hat die Bundesregierung in Deutsches Recht übertragen; danach besteht Anwendungspflicht für alle.

·      Bei Beschädigung oder Vernichtung des Hilfsmittels ist Vorsatz oder Fahrlässigkeit zu prüfen.

·      Wartung + Kontrolle von Hilfsmittel, Krankenkasse muss entstandene Kosten ersetzen. Rechnungen sind nötig.

·      Hilfsmittelverzeichnis ( SGB V ) nur was enthalten ist, ist auch verschreibbar.

·      Untätigkeitsklage ist möglich wenn Krankenkasse einen Widerspruch nicht in 3 Monaten beantwortet hat.

·      Geschäftsstellenleiterin Neuruppin - Barmer - GEK -.

 

Schwerpunkt 2: Es wurde behandelt:

·      IGEL = Leistungen sind nicht durchforschte Leistungen. Siehe unter diesem Begriff weiteres im Internet.

·      Einzelfallentscheidungen bei Fehlen in der Liste. Hauptfrage dabei: Hilft oder hilft die vorgeschlagene Behandlung nicht. Patientenvertreter kann dabei sein, hat kein Entscheidungsrecht.

·      Forschungsstudien für Muskelkrankheiten laufen, aber bisher wenig erfolgreich Kernpunkt dazu = Genetik und Diagnostik. Das „Warum“ der Erkrankung muss verbessert werden. Rückschlüsse gibt es als Fortsetzung bei Rückenmarkerkrankungen sowie einzelner Körperteile; diese Erkenntnisse sind für die Selbsterkennung wichtig. Daraus folgt: Die Studien bauen auf Langzeitbeobachtungen.

  Schwerpunkt 3: Gedächtnistraining

·      Es kam bei diesem Vortrag darauf an mit welchen Hilfsmitteln es möglich ist Begriffe, Zahlen Buchstaben zu merken. An Beispielen wurde das geübt.

·      Dabei spricht das Gehirn die größte Rolle: rechte Hälfte: rationale Hälfte, linke Hälfte: Kreativhälfte.

 

Diese 3 Tage, waren für uns sehr lehrreich. Herr Strüwing der Landesvorsitzende ist immer bemüht kompetente Leute für verschiedene Themen einzuladen. Wir die Regionalgruppe Teltow - Fläming möchten uns auf diesem Weg für seine Arbeit rechtherzlich Bedanken.

  

Regina Schröter

 

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