Unterstützung eines Schulprojektes

 

 

Per Mail wurde ich von zwei jungen Schülerinnen kontaktiert, ob sie unsere Selbsthilfegruppenversammlung in Luckenwalde für eine Präsentationsprüfung mit dem Thema „Muskeldystrophie“ besuchen können. Sie absolvierten gerade in Berlin den mittleren Schulabschluss an einem Gymnasium und auf Grund unserer Internetseite, sind sie auf unsere Gruppe gestoßen. Sie wollten mehr über den praktischen Umgang mit der Krankheit erfahren.

 

Nach kurzem Überlegen, gab ich die Bitte an die Gruppe weiter und erhielt nur positive Rückmeldungen.

Daraufhin sendeten mir die Schülerinnen noch einen Fragenkatalog zu, den ich auch an die Gruppe weiterleitete.

 

So waren beide Seiten bestens vorbereitet und wir trafen uns am 31.01. im Haus „Sonnenschein“. Nach einem kurzem „beschnuppern“ bei einer Tasse Kaffee und unserem internen Organisationsteil, entwickelte sich gleich ein interessanter Dialog zwischen uns. Es wurde eigentlich alle Frage  beantwortet.

 

Der Fragenkatalog ging „Querbeet“ vom Alter bei der Diagnosenstellung, den Familienproblemen damit, dem Gefühl der Ausgeschlossenheit, dem Freundeskreis, der eigenen Familiengründung bis zur SHG- Gründung und Teilnahme an einer SHG.

 

Auch Tabuthemen wie der Verschlechterung der Krankheit und dem Tod wurden behandelt.

 

Auch wir in der Gruppe erfuhren untereinander zum Teil etwas Neues über den anderen. Wobei durch die unterschiedlichen Lebenswege und Unterformen ein vielschichtiges Bild des Lebens entstand.

 

Nach zwei lebhaften Stunden baten die Schülerinnen noch um ein Gruppenbild, bedankten sich bei uns mit einem Blumenstrauß und wir wünschten ihnen ein erfolgreiches Gelingen des Schulprojektes.

 

B. N.


 

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