Rheinsberg – Hotelbesichtigung und Landesgruppentreffen


Am 6.7.2002 starteten wir (Regionialgruppe Teltow-Fläming der DGM) zu einer weiteren Ausfahrt - diesmal mit dem Ziel Rheinsberg. Eigentlich hatten wir erst vor, eine Woche später zu fahren. Aber da uns inzwischen eine Einladung zum Landes- gruppentreffen erreichte, disponierten wir kurzfristig unsere Terminplanung um und konnten so kostensparend zwei Jahresziele unserer Gruppenarbeit auf einen Schlag erledigen.

 

Pünktlich um 8 Uhr ging es von unserem “Sammelpunkt” Rothestr. in Luckenwalde los und ohne Stau erreichten wir unser Ziel - das neu gebaute, barrierefreie “Hotel am See” in Rheinsberg. Nach einer kurzen Absprache an der Rezeption erkundeten wir die Umgebung am herrlich gelegenen See und wanderten bis zum Schlosspark hinüber - Rollstuhlgerecht!

 

Da uns inzwischen “der Magen knurrte” fanden wir uns pünktlich zum vorbestellten Mittagessen wieder im Hotel ein und ließen uns den Rotbarsch bzw. die Putenschnitzel schmecken. Um 13 Uhr ging es wieder zur Rezeption und nach einer kurzen Verzögerung wurde uns von der “Hotelmanagerin” die Einrichtung gezeigt. Die Verzögerung ergab sich aus der Tatsache, dass das Hotel ausgebucht war und wir uns unbedingt ein Zimmer ansehen wollten. Zum Glück klappte es dennoch, zwischen zwei Belegungen einen Blick in ein Zimmer zu werfen. Und was wir da sahen, gefiel uns sehr gut. Es wurde beim Bau und der Einrichtung an vieles gedacht, was uns als Betroffene das Leben im Hotel erleichtert bzw. überhaupt erst ermöglicht. Desweiteren interessierte uns das Schwimmbad mit Lifter und die Kegelbahn. Eine “Hilfsschiene” zum Kegeln für Schwerstbehinderte amüsierte uns am meisten. Eine kreative Lösung und jeder kann mitmachen – einfach Klasse.

Inzwischen waren wir bei der Sport- und Veranstaltungshalle angekommen und der Landesgruppenleiter winkte schon ungeduldig. Ein herzliches Dankeschön an das Hotelpersonal für die Führung! Wir kommen bestimmt mal wieder.

Nach der Begrüßung des Landesgruppenleiters der DGM entspann sich eine Diskussion über die weitere Arbeit der Organisation.


Da unsere Regionalgruppe neben der schwedter Gruppe mit die Aktivste ist, brachten wir unsere Erfahrungen mit ein, wobei eine Landesgruppenarbeit in einem Flächenland wie Brandenburg nicht leicht ist.

 

Wir erklärten uns bereit, bei Bedarf für die Landesgruppe eine Internetseite mit aufzubauen. Nach dem Treffen fanden viele “unter vier Augen Gespräche” statt, wobei noch einige Kontakte geknüpft wurden. Inzwischen nahmen wir zwei weitere Betroffene aus unserem Landkreis bei uns auf.

 

Nach der Veranstaltung nahm die Landesgruppe im Restaurant Kaffe und Kuchen zu sich. Uns zog es noch einmal an den See. Und nach dem wir frischen Fisch kaufen konnten, kehrten wir in eine der zahlreichen Gaststätten ein und stärkten uns, bevor wir wieder die Heimreise antraten.

 

B.N.
SHG “Muskelkranke

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