I. Halbjahr 2008

Das I. Halbjahr 2008 wurde von den traurigen Mitteilungen überschattet, das zwei Gruppenmitglieder gestorben sind. Aber auch dieser Seite unserer Erkrankungen müssen wir uns stellen und so wurde auf den monatlichen Gruppentreffen viel darüber gesprochen und wir gedachten der Verstorbenen. Diese Nachrichten machten uns doch alle sehr betroffen.

An der Trauerfeier nahm ein Gruppenmitglied teil.

Da es vielen am Jahresanfang gesundheitlich nicht gut ging, waren unsere Aktivitäten doch sehr eingeschränkt und so konnte leider nur ein Mitglied die Reha- Messe in Berlin besuchen. Es war sehr schade, daß wir diese Möglichkeiten der Information und Kontaktaufnahme nicht ausreichend nutzen konnten, aber die Realität setzt uns hier doch enge Grenzen und die Bedeutung des Internets sei es zur Information und zum Erfahrungsaustausch, wird für uns immer wichtiger.

Das erste Halbjahr war geprägt von mehreren gegenseitigen Krankenbesuchen. So besuchten drei Mitglieder in Dabendorf einen ALS- Betroffenen, der leider aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zu unseren Gruppentreffen kommen kann. Ein weiterer Besuch eines AlS- Erkrankten ist geplant.

Trotz der Tatsache, daß viele in Ihrer Beweglichkeit stark eingeschränkt sind und wir über den Teltow- Fläming- Kreis verteilt wohnen, versuchen wir zu allen Kontakt zu halten.

Im Mai konnten wir dann endlich bei warmen Wetter einen Grillnachmittag durchführen. Es war wieder ein schöner Nachmittag, den wir alle genossen.

Am 31.05.08 fuhren wir in das Wildgehege nach Glau. Zum Glück hatten wir nur einen E- Rollstuhl dabei. Das Gelände ist für Handrollstühle zu groß und sandig. Trotz der hohen Temperatur machten wir einen kleinen Rundgang, waren aber froh als wir das Eingangsgebäude wieder erreichten. Wie gesagt, wir haben es versucht, aber auch mit der Tatsache, dass wir nicht alles nutzen können, müssen wir leben.

Erschöpft fuhren wir zum Mittagessen in das benachbarte Blankensee. Nach dem wir uns ausgeruht hatten, verblieb ein Teil der Gruppe im Ort und wir anderen führten noch eine kleine Ortsbesichtigung durch. Wir gingen zum nahen See und beobachteten die zahlreichen Fische.

Unser Fahrer brachte uns dann wieder sicher nach Hause.

Einen Ausblick für das II. Halbjahr wage ich an dieser Stelle noch nicht. Wir werden versuchen, je nach Möglichkeit, wieder so viel wie möglich "gemeinsam" zu unternehmen. Vorgenommen haben wir uns einiges, aber ob sich alles durchführen läßt, entscheiden wir Punkt für Punkt und je nach Tagesform der Gruppe!

Fortsetzung folgt, siehe dann II. Halbjahresbericht!

B.N.

 

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