SHG- Treffen  und Kunst

 

 

Unser jährliches Treffen mit der Potsdamer SHG fand diesmal unter einem künstlerischen Aspekt statt. Uta und Wieland Rödel eröffneten am 30.05. 2013 in unserem Heimatmuseum in Luckenwalde eine Ausstellung mit Linolschnittarbeiten.

 

Da wir an diesem Tag unsere reguläre monatliche Gruppenversammlung durchführten, begrüßten wir beide schon am Nachmittag herzlich als Gäste zu einem gemütlichen Beisammensein.

An der Ausstellungseröffnung um 19 Uhr konnte leider kein SHG- Mitglied der Luckenwalder Gruppe teilnehmen. Da es auch für die Potsdamer Gruppe zu spät geworden wäre, vereinbarten wir  einen gemeinsamen Ausstellungsbesuch am 01.06.2013.

 

Nach und nach trudelten dann am Sonnabend alle pünktlich um 11 Uhr ein und wir wurden schon z. T. vor dem Gebäude von Uta herzlich begrüßt und in den Ausstellungsraum begleitet. Dank des vorhandenen Fahrstuhles war das kein Problem. Unsere örtliche Zeitung, die MAZ, berichtete schon über die interessante Ausstellungseröffnung.

 

Kursiv übernimmt nun meine Mitautorin „Dagmar Roßner“ den Bericht aus Potsdamer Sicht:

 

Froh gelaunt und voller Hoffnung auf gutes Wetter traten wir unsere Fahrt nach Luckenwalde an. Mit den Luckenwaldern trafen wir uns im Heimatmuseum und konnten Wielands eindrucksvolle Linoldrucke in einer Ausstellung bewundern. Er erzählte anschaulich einiges über die Geschichte, Entstehung, Material, Handwerkszeug und Herstellungsweise seiner Bilder. 

Auch ein Fotoshooting der ganzen Truppe von Friedrich Pagel durfte nicht fehlen.

 

Nach ein paar einführenden Worten von Uta übernahm Wieland den Stab und gab uns einen Überblick über die Technik des Linolschnittes, einen Zeitrahmen seiner Arbeiten und wir konnten sogar das Ausgangsmaterial befühlen. Selbst sein Handwerkszeug konnten wir begutachten. Einige erinnerten sich  doch noch an den lange, lange zurückliegenden Kunstunterricht in der Schule.

 

Nach gut einer Stunde verließen wir die Ausstellung und da zum Glück das Wetter mitspielte, konnten viele noch über den Boulevard, am Kreishaus vorbei, über die Skaterstrecke und durch den Stadtpark zum Parkcafe mit und ohne Rollstuhl spazieren. Gegenseitige Hilfe war wie immer selbstverständlich.

Den als „Schlechtwettervariante“ eingeplanten und bestellten Behindertentransporter nutzte ich dadurch nur alleine. Das gab mir aber jetzt die Möglichkeit „Empfangschef“ zu spielen.

 

Als auch hier wieder alle angekommen waren, nahmen wir ein gemeinsames Mittagessen mit anschließender Kaffee- und Eisrunde ein. Hier wurden wieder einige Pläne geschmiedet und Gespräche geführt. Ein Mitglied der Potsdamer Gruppe las Episoden aus der Chronik vor. Nach dem wir uns noch gegenseitig zu den verschiedensten Sommerfesten eingeladen hatten, lösten wir die Runde mit dem Versprechen  auf, neues Jahr, neues Treffen.

 

Hier übergebe ich noch einmal an Dagmar:

 

Nach der Kultur kamen nun die kulinarischen Genüsse. Dafür mussten wir ins schöngelegene Parkcafe.   Bernhard hatte das Restaurant für uns ausgesucht, wo wir gut und schmackhaft bewirtet wurden. Die Zeit dazwischen füllte Uta mit vielen persönlichen Gesprächen aus und hatte wie immer für jeden ein gutes Wort. Wir fühlten uns sehr wohl, es gab viel zu erzählen und ich las aus unserer Chronik vor, über die zwei vorangegangenen, verregneten  Treffen mit den Luckenwaldern in Potsdam.

Das Wetter wurde immer besser – bei 22° fuhren wir wieder nach Hause. Die Luckenwalder hatten Recht mit „ihrem“ besseren Wetter, denn der Regen blieb aus – ihr Triumpf hat auch uns gefallen.

 

Diesem schönen Schlusssatz schließe ich mich gerne an!

 

Dagmar Roßner / Bernhard Nitsche

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